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Die Welt der Pflanzendevas

Kräuterwanderung mal anders...

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Meine Erfahrungen zur 14-tägigen Fastenkur

Gleich vorweg: Es ging mir noch nie so gut beim Entschlacken wie diesmal. Ich hatte mich schon einige Monate damit auseinander gesetzt, etwas Tiefgreifendes und gut Funktionierendes zu machen - für meinen Körper wie auch Geist und Emotionen. Als ich mich eher spontan für die ZITRONENSAFTKUR entschied, nahm ich mir gleichzeitig vor, alles ohne Stress durchzuziehen. Wenn es leicht geht, 10 Tage lang ("klassisch") ansonsten kann ich jederzeit aufhören. Und wenn ich nur 1 Tag zusammen bringe, dann auch ok. Abgesehen von ständig flauem Gefühl im Magen (das mich öfter nervte) etwas mehr Gereiztheit hatte ich keine Beschwerden und konnte sogar ganz normal weiter arbeiten. Etwas mehr Hinlegen und Nichtstun hätten nicht geschadet, war aber von den Anforderungen her nicht so leicht möglich. Was mich trug, war und ist das regelmäßige Meditieren (seit 26 Jahren 2 x täglich 20 min Transzendentale Meditation, meine Basis für Stabilität und Flexibilität im Alltag). Jeden 2. Tag trank ich morgens und abends einen abführenden Tee (Senneblätter) oder nahm Bittersalz ein, um die Reinigung zu unterstützen. Ausserdem trank ich sehr viel heisses Ingwerwasser zwischendurch. 6-12 x sollte man laut Angaben das Zitronenwasser mit Cayennepffer und Ahornsirup Stufe C trinken. Mir reichten 5-6 x und jedes Mal beeilte ich mich danach, den Mund ordentlich auszuspülen, um meine Zähne zu schonen. immer wenn ich mich schwach oder schwindlig fühlte, nahm ich dieses "Doping" ein und fühlte mich sofort wie Popeye nach einer Konservendose Spinat :-) :-) :-).

Das Beste an der Sache: Ich hatte NIE Hunger, kein einziges Mal! Das will was heissen, denn ich esse sehr gerne, wenn auch "gesund": biologisch-vegetarisch-ayurvedisch. Also wenn ich nicht in ein paar Tagen die Neueröffnung meines Yogastudios WalpurgisArt in Grödig hätte (wo einiges an Essen vorzubereiten ist...), würde ich noch länger weiter machen. Aber zur Kur zählen ja auch die Aufbautage und so werde ich 3-4 Tage lang nur dünne Linsen- oder Reissuppe essen.

Was mir als Wirkung auffiel - abgesehen von ein paar Kilo weniger (ich habe keine Waage und gehe nach Gefühl): meine Sicht wurde klarer, eine gewisse Spannung fiel von den Schultern, topfit beim Wandern, die Haar kommen mir wieder dunkler = weniger grau vor, kaum Haarausfall beim/nach dem Waschen, glatte bzw. noch glattere Haut, Leichtigkeit in den Füßen und feinere Erfahrungen in der Meditation.

Dies ist meine persönliche simple Erfahrung. Wer sich zur Nachahmung inspiriert fühlt: Bitte auf eigene Gefahr und u.U. mit dem Arzt absprechen. Jede/r funktioniert anders und ist für sich selbst verantwortlich!

Herzlichst, Eure Walpurgis

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Smoothie sooo smooth!

Mangold Smoothie von WalpurgisArt
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(Seminar "Yoga bei besonderen Beschwerden")
Bei der Ausübung von Plavini, dem möglichst langsamen Einatmen mit Aufmerksamkeit auf dem Herzzentrum spürte ich zuerst angenehme Energieschübe, und das kurze Ein- und Ausatmen bei gefüllter Lunge lösten leichte Wellen des Vergnügens aus, fast so wie ein inneres Lachen. Auf einmal schien mein Brustkorb aufzureissen, irgend etwas explodierte und das war auch körperlich schmerzhaft. Ausgehend von der Brustmitte steigerte sich ein heisskaltes Brennen ins schier Unerträgliche und gleichzeitig füllte sich der Raum mit einem strahlenden, eher überirdischen Licht.
Ich bemerkte noch, dass mein Gesicht nass war von Tränen (nicht vom Schweiss wie bei allen anderen Übungen...) und dass niemand um mich herum davon Notiz nahm. Zum einen war ich froh darüber, zum anderen konnte ich es kaum fassen, dass meine Kolleg/innen nichts davon bemerkten und dass auch die Lehrerin wie eine stereotype Maschine ihr Vortragsprogramm weiter abspulte (zumindest nahm ich es in diesem Moment so wahr).
Die Welt war/ist durchdrungen von Ekstase und niemand bemerkte es!?! Ich erkannte, dass die Welt des Relativen immer so weiter gehen und das Rad der Veränderung sich weiter drehen wird und dass Erleuchtung oder andere spirituelle Erfahrungen eine individuelle Angelegenheit sind: Wenn die Zeit reif und das Nervensystem bereit ist. 
Es gab einen kurzen Schmerz der "Trennung" und dann war alles in Harmonie, einfach o.k. Aber ich hätte mehr Ruhe und ev. Mitteilung anschliessend gebraucht und war den Rest des Tages leicht gereizt und durcheinander. Insgesamt aber fühlte ich mich in meiner Herzensenergie wie auf einer Wolke angehoben, und das hält auch jetzt, eine Woche später, noch an.
Klar, dass ich Gott, der Existenz und allem, was es möglich machte, sehr dankbar bin!
Walpurgis, 22.8.2015